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Bauprojekte

ONTRAS ist für den effizienten und sicheren Betrieb des Fernleitungsnetzes in den neuen Bundesländern verantwortlich. Es gehört zu unseren Aufgaben, den Zustand und die Leistungsfähigkeit des Netzes regelmäßig zu überprüfen und zu optimieren.

An dieser Stelle finden Sie Informationen zu wichtigen aktuellen Bauprojekten sowie eine Rückschau auf das vergangene Jahr. Mit diesen Sanierungs- und Neubauvorhaben leistet ONTRAS einen wesentlichen Beitrag, das Gasnetz zukunftsfest zu machen und die Erdgasversorgung nachhaltig zu sichern.

Neuverlegung der FGL 012 Lauchhammer - Strehla einschließlich Nebenanlagen +

Die FGL 012 verläuft von Dornreichenbach (östlich von Wurzen) bis zum Netzknoten Lauchhammer und ist ca. 65 Kilometer lang. Sie wurde ab 1955 gebaut und Teile ab den 80er Jahren saniert. Die FGL 012 ist eine wichtige Versorgungsader für die Region zwischen Lauchhammer und Riesa und weiter Richtung Wurzen. Damit ist sie im Zusammenwirken mit anderen ONTRAS-Leitungen angrenzender Regionen ein Garant für die sichere Energieversorgung dieses Gebiets. Mit dem Sanierungsvorhaben stimmen wir die Erdgasversorgung der Region auf die Erfordernisse einer sicheren, effizienten und zukunftsfesten Energieversorgung ab.

Beschreibung des Bauvorhabens

Der Abschnitt zwischen dem Netzknotenpunkt Lauchhammer und Strehla soll weitgehend in der bisherigen Trasse neuverlegt werden. Die Gesamtlänge der Leitung beträgt bis dahin ca. 45 Kilometer. In diesem Bereich liegen 13 Netzkopplungspunkte zu Verteilnetzbetreibern.
Seit 1992 wurden dort nach und nach bereits einzelne Teilabschnitte der FGL 012 saniert bzw. komplett ausgewechselt. Damit beträgt die Länge der zu erneuernden Abschnitte ca. 35 Kilometer.

Auch die bereits sanierten ca. zehn Kilometer werden dabei neu bewertet und falls notwendig ebenfalls ausgewechselt.

Die FGL 012 verläuft über die gesamte Strecke in unterschiedlichen Nennweiten zwischen 30 und 50 Zentimetern (DN 300, DN 400, DN 450 und DN 500). Sie wird mit einem Betriebsdruck von 16 bar betrieben. Bei turnusmäßigen Untersuchungen durch Experten stellte sich heraus, dass einige Abschnitte eine zu geringe Überdeckung aufweisen oder der Korrosionsschutz verbesserungswürdig ist. Zudem wechseln die Rohrdurchmesser in beliebiger Weise. Damit hat die Leitung keine einheitliche Nennweite und kann nicht bei laufendem Betrieb durch eine im Rohr mit dem Gasstrom transportierteMesssonde (Molch) untersucht werden.

Mit dem Neubau soll daher eine in zwei Abschnitten molchbare Leitung mit den Nennweiten DN 500 (ca. zehn Kilometer) und DN 400 (ca. 35 Kilometer) entstehen.Entsprechend müssen auch die bereits sanierten Abschnitte hinsichtlich einer durchgängigen Molchbarkeit überprüft und ggf. ausgewechselt werden. Dabei wird die Leitung einschließlich aller Anschlussleitungen durchgängig für einen max. Betriebsdruck von 25 bar (MOP 25) ausgelegt.

Mit Auswechseln der FGL 012 werden zugleich vier Anschlussleitungen unterschiedlicher Nennweiten mit einer Gesamtlänge von ca. 13 Kilometern mit erneuert und weitere Anschlussleitungen ertüchtigt.

Der Neubau der FGL 012 soll im Jahr 2020 und er Bau der Anschlussleitungen 2021 erfolgen. Dabei werden u. a. neue Molchschleusen in Lauchhammer und am Reißdamm errichtet, neue Abzweigarmaturen eingebaut und zwei Querverbindungen zu bestehenden ONTRAS-Leitungen mit Druckstufenübergang geschaffen. Ein Teil der Armaturengruppen wird automatisiert und entlang der gesamten Leitungsstrecke zwei Kabelschutzrohre mit verlegt.

Die Neuverlegung erfolgt in der Regel in der bestehenden und damit dinglich bereits gesicherten Trasse. Davon ausgenommen sind ggf. notwendige Trassenänderungen infolge von Fremdvorhaben (z. B. Verlegung/Ausbau von Verkehrswegen), naturschutzfachlicher Belange oder aufgrund behördlicher Auflagen. In besonders sensiblen Gebieten prüft ONTRAS zudem alternativ die Anwendung grabenloser Verlegeverfahren.

Das Vorhaben steht unter dem Vorbehalt einer Genehmigung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens, das nach derzeitigem Planungsstand 2019 durch die zuständige Behörde eingeleitet werden könnte.

Schutz von Mensch und Umwelt

Bei allen Arbeiten an der Trasse legen wir höchste Standards für den Schutz von Mensch und Umwelt an. Die Umweltverträglichkeitsprüfung nimmt ONTRAS sehr ernst und hält sich streng an die gesetzlichen Vorgaben. Durch die Bündelung mit bestehenden Leitungstrassen und Infrastrukturen wird der Eingriff in den Naturraum minimiert. Bei einzelnen Baumaßnahmen unvermeidliche, zeitweise Beeinträchtigungen z. B. durch Lärm, Staub oder Verkehrseinschränkungen versucht ONTRAS durch vorausschauende Planung, Absprachen mit Behörden und Betroffenen sowie ggf. den Einsatz schonender Technologien so gering wie möglich zu halten.

Neubau der Ferngasleitung 090 Klein Trebbow (b. Neustrelitz) - Neubrandenburg-Sponholz +

ONTRAS plant den kompletten Neubau der bestehenden Ferngasleitung (FGL) 090 von Klein Trebbow (bei Neustrelitz) bis Neubrandenburg-Sponholz einschließlich dreier Anschlussleitungen. Als Bestandteil des nordöstlichen Versorgungsringes im ONTRAS-Netz erschließt die Leitung die Region zwischen Neustrelitz im Süden und Neubrandenburg im Norden. Damit ist sie im Zusammenwirken mit anderen ONTRAS-Leitungen angrenzender Regionen ein Garant für die sichere Energieversorgung dieses Gebiets. Mit dem Sanierungsvorhaben stimmen wir die Erdgasversorgung der Region auf die Erfordernisse einer sicheren, effizienten und zukunftsfesten Energieversorgung ab.

Die FGL 90 wurde 1967 mit einem Durchmesser von rund 40 Zentimetern (DN 400) und einem max. Betriebsdruck von 25 bar (PN 25) in Betrieb genommen. Sie hat eine Gesamtlänge von ca. 40 Kilometern, die Länge der drei Anschlussleitungen beträgt zusammen rund 4 Kilometer.
Bereits 2004 wurden alle Absperrarmaturen dieser Leitung erneuert. Ebenso wurden in den Folgejahren kleinere Teilstücke saniert. Zuletzt wurde 2016 ein 862 Meter langer Teilabschnitt nördlich von Neustrelitz ausgetauscht.

Beschreibung des Bauvorhabens

Die Erneuerung ist für 2019 vorgesehen. Entsprechend laufen vorher die dazu notwendigen Genehmigungsverfahren und Planungsarbeiten.

Im Rahmen des Neubaus werden die Armaturengruppen auf den technisch aktuellen Stand gebracht, bei Bedarf auch versetzt und automatisiert. Künftig können die Armaturen somit von der Dispatching-Zentrale in Leipzig aus kontrolliert und bedient werden. Dadurch minimiert sich die Reaktionszeit bei notwendigen Eingriffen in die Netzsteuerung und die technische Sicherheit wird erhöht.

Zudem wird die neue Leitung durchgehend molchbar sein. Dazu werden am nördlichen Netzknotenpunkt Sponholz und im südlichen Leitungsabschnitt östlich der B 96 zwei neue Molchschleusen eingebaut. Das ermöglicht einen kostenoptimierten Betrieb. Auf der gesamten Länge werden moderne Lichtwellenleiter-Datenkabel sowie Kabelleerrohre mitverlegt, um Steuer-, Mess- und Regeldaten zu übertragen.

Die Neuverlegung erfolgt weitestgehend in einem bereits dinglich gesicherten Schutzstreifen. Davon ausgenommen sind ggf. notwendige Trassenänderungen infolge von Fremdvorhaben (z. B. Ausbau von Verkehrswegen) oder aufgrund behördlicher Auflagen.

Das Vorhaben steht unter dem Vorbehalt einer Genehmigung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens, das nach derzeitigem Planungsstand 2018 durch die zuständige Behörde eingeleitet werden könnte.

Schutz von Mensch und Umwelt

Es ist Anliegen von ONTRAS, einen sicheren Betrieb der Gasinfrastruktur sowie die Versorgungssicherheit im Netzgebiet zu gewährleisten. Bei allen Arbeiten an der Trasse legen wir höchste Standards für den Schutz von Mensch und Umwelt an. Die Umweltverträglichkeitsprüfung nimmt ONTRAS sehr ernst und hält sich streng an die gesetzlichen Vorgaben. Die temporäre Störung von Wohn- und Erholungsfunktionen während der Bauphase sind durch die weitestgehend siedlungsferne Trassierung begrenzt. Durch die Bündelung mit bestehenden Leitungstrassen und Infrastrukturen wird der Eingriff in den Naturraum minimiert.

Investition FGL 32 Räpitz-Niederhohndorf +

Die Erneuerung der Ferngasleitung (FGL) 32 zwischen Räpitz (Markranstädt) und Niederhohndorf (Zwickau) ist im Rahmen eines mehrjährigen Sanierungskonzeptes von ONTRAS geplant, um die Gasversorgung der Regionen zwischen Leipzig und Zwickau über unsere Marktpartner, die nachgelagerten Netzbetreiber und Transportkunden, zu gewährleisten und damit weiterhin sicher, effizient und zukunftsfest zu gestalten.

Die FGL Räpitz-Niederhohndorf mit einer Gesamtlänge von 70 Kilometern, davon ca. 44 Kilometer in Sachsen und ca. 26 Kilometer in Thüringen, soll komplett ausgewechselt werden. Die Leitung wurde von 1957 bis 1968 errichtet. Bereits in den vergangenen Jahren hatte ONTRAS mehrere Teilstücke bei punktuellen Sanierungsmaßnahmen sowie im Rahmen von Leitungsveränderungs- und Sicherungsmaßnahmen erneuert.  

Die Leitung weist nach externen Gutachten wie auch nach eigenen Untersuchungen in den noch nicht ausgewechselten Abschnitten eine erhöhte Reparaturhäufigkeit auf. Deshalb ist es notwendig, die Leitung möglichst zeitnah durch einen Neubau zu ersetzen.

Beschreibung des Bauvorhabens

Konkret wird ONTRAS ganze Leitungsabschnitte auswechseln, Armaturengruppen erneuern und neue Molchstationen errichten bzw. vorhandene umrüsten und erweitern. Zudem wird der maximale Betriebsdruck von derzeit 16 auf dann 25 bar erhöht, um die Stabilität und Effizienz des gesamten Gasnetzes weiter zu verbessern. Der künftige Netzbetrieb wird durch den Einbau von fernsteuerbaren Armaturen und Steuerkabeln optimiert und dem Stand der Technik angepasst. Die neue Leitung wird nach heutigem Planungsstand wieder in der vorhandenen Trasse verlegt. Der Neubau erfolgt dabei in mehreren Bauabschnitten. Dadurch kann ONTRAS über die gesamte Bauphase die Gasversorgung der Region über alternative Transportwege weiterhin jederzeit sicherstellen.

Das Vorhaben steht noch unter dem Vorbehalt einer Genehmigung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens, das derzeit noch im Freistaat sachsen läuft.

Schutz von Mensch und Umwelt

Es ist nicht nur ein Anliegen von ONTRAS, einen nachhaltig sicheren Betrieb der Gasinfrastruktur sowie die Versorgungssicherheit im Netzgebiet zu gewährleisten. Bei den Arbeiten an der Trasse legt der Fernleitungsnetzbetreiber auch hohe Standards für den Schutz von Mensch und Umwelt an. Entsprechend hat die Umweltverträglichkeitsprüfung einen hohen Stellenwert. Die zeitweise unvermeidbaren Belästigungen von Wohngebieten während der Bauphase sind durch die weitestgehend siedlungsferne Trassierung sehr begrenzt. Und durch die Bündelung mit bestehenden Leitungstrassen und Infrastrukturen lässt sich der Eingriff in den Naturraum minimieren.

Neubau der FGL 061 Leps-Trajuhn +

ONTRAS plant, das bestehende Gastransportnetz in den Regionen Bernburg, Zerbst, Dessau-Roßlau, Coswig und Wittenberg als bedeutenden Versorgungsweg zukunftsfest zu machen. Als Teil unserer Gasinfrastruktur ist die Ferngasleitung (FGL) 061 mit ihren Verbindungen Richtung Magdeburg und Salzwedel, Süden/Südosten Richtung Halle, Leipzig und Osten Richtung Lauchhammer ein wichtiger Transportweg für die sichere Energieversorgung Sachsen-Anhalts und angrenzender Regionen. Das Gas wird zudem an vier Netzkopplungspunkten über die Netze von Verteilnetzbetreibern bis zu den Verbrauchern in den einzelnen Regionen transportiert. Und eine Biogasanlage speist Biomethan ins ONTRAS-Netz.

Die Ferngasleitung (FGL) 061 verläuft von Neugattersleben (Nienburg) bis Trajuhn nordöstlich von Wittenberg. Sie hat eine Gesamtlänge von ca. 74 Kilometern. Davon führen ca. 21,5 Kilometer durch den Salzlandkreis, 14,5 Kilometer durch den Landkreis Anhalt-Bitterfeld, ca. 11 Kilometer durch die Stadt Dessau-Roßlau und ca. 27 Kilometer durch die  Lutherstadt Wittenberg. Die Leitung wurde 1963 errichtet und ist für einen max. Betriebsdruck von 25 bar (DP 25) ausgelegt. Sie hat einen Durchmesser von 50 Zentimetern (DN 500). Nur der ca. vier Kilometer lange Abschnitt zwischen Apollensberg und Piesteritz ist auf einen max. Betriebsdruck von 63 bar (DP 63) ausgerichtet und hat einen Durchmesser von 40 Zentimetern (DN  400).

Beschreibung des Bauvorhabens

Bereits in den Vorjahren hat ONTRAS mehrere Teilstücke zwischen Neugattersleben und Leps bei punktuellen Sanierungsmaßnahmen sowie im Rahmen von Leitungsveränderungs- und Sicherungsmaßnahmen erneuert. In diesem Abschnitt werden im Rahmen des Bauvorhabens nur noch die Gewässerkreuzungen mit der Bode, der Saale und der Elbe erneuert und einzelne Stellen technisch angepasst, um die sanierte Leitung später im Bedarfsfall bei laufendem Betrieb durchgängig mit einer im Rohr mit dem Gasstrom transportierten Messsonde (Molch) untersuchen zu können.

Auf der Basis von Analysen des 47 Kilometer langen Leitungsabschnitts der FGL 061 zwischen Leps und Trajuhn hat ONTRAS sich entschieden, diesen Abschnitt durch einen Neubau den heutigen technischen und sicherheitstechnischen Anforderungen  anzupassen. Neben der kompletten Auswechselung der Leitungsrohre werden die vorhandenen Armaturengruppen für eine Fernsteuerung eingerichtet und dem aktuellen technischen Standard angepasst sowie moderne Lichtwellenleiter-Datenkabel auf der gesamten Länge mit verlegt. In den bereits sanierten Abschnitten werden Lichtwellenleiter-Datenkabel nachverlegt. Damit können künftig die Dispatcher in der Dispatchingzentrale von Leipzig aus diese Armaturen überwachen und bedienen. Das minimiert die Reaktionszeit und erhöht die technische Sicherheit. Zudem wird die neue Leitung durchgehend molchbar sein. Das ermöglicht einen kostenoptimierten Betrieb.

Natürlich werden wir über die gesamte Bauphase jederzeit die Gasversorgung der Region über alternative Transportwege sicherstellen. Für einen nachhaltig sicheren Betrieb der Leitung und die Stabilität des gesamten ONTRAS-Netzes und damit einer unterbrechungsfreien Gasversorgung im Netzgebiet ist ein Neubau unter Beachtung der heutigen technischen Standards und Regelwerke notwendig. 

Die Umsetzung wird in mehreren Bauabschnitten erfolgen, um während der gesamten Baumaßnahmen jederzeit eine unterbrechungsfreie Versorgung aller Anschlussnehmer gewährleisten zu können.  

Die Neuverlegung erfolgt weitestgehend in einem bereits dinglich gesicherten Schutzstreifen. Davon ausgenommen sind ggf. notwendige Trassenänderungen infolge von Fremdvorhaben (z. B. Ausbau von Verkehrswegen) oder aufgrund behördlicher Auflagen.

Das Vorhaben steht unter dem Vorbehalt einer Genehmigung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens, das vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Referat 308, eröffnet wird. Nach derzeitigem Planungsstand will ONTRAS die erforderlichen Unterlagen im IV. Quartal 2017 bei der Behörde einreichen.

Schutz vom Mensch und Umwelt

Es ist Anliegen von ONTRAS, einen sicheren Betrieb der Gasinfrastruktur sowie die Versorgungssicherheit im Netzgebiet zu gewährleisten. Bei allen Arbeiten an der Trasse legen wir höchste Standards für den Schutz von Mensch und Umwelt an. Die Umweltverträglichkeitsprüfung nimmt ONTRAS sehr ernst und hält sich streng an die gesetzlichen Vorgaben. Die temporäre Störung von Wohn- und Erholungsfunktionen während der Bauphase sind durch die weitestgehend siedlungsferne Trassierung sehr begrenzt. Durch die Bündelung mit bestehenden Leitungstrassen und Infrastrukturen wird der Eingriff in den Naturraum minimiert.

Ansprechpartner -
Dr. Ralf Borschinsky
Pressesprecher
Telefon
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+49 341 27111-2102