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Bauprojekte

ONTRAS ist für den effizienten und sicheren Betrieb des Fernleitungsnetzes in den neuen Bundesländern verantwortlich. Es gehört zu unseren Aufgaben, den Zustand und die Leistungsfähigkeit des Netzes regelmäßig zu überprüfen und zu optimieren.

An dieser Stelle finden Sie Informationen zu wichtigen aktuellen Bauprojekten sowie eine Rückschau auf das vergangene Jahr. Mit diesen Sanierungs- und Neubauvorhaben leistet ONTRAS einen wesentlichen Beitrag, das Gasnetz zukunftsfest zu machen und die Erdgasversorgung nachhaltig zu sichern.

Investition FGL 32 Räpitz-Niederhohndorf

Die Erneuerung der Ferngasleitung (FGL) 32 zwischen Räpitz (Markranstädt) und Niederhohndorf (Zwickau) ist im Rahmen eines mehrjährigen Sanierungskonzeptes von ONTRAS geplant, um die Gasversorgung der Regionen zwischen Leipzig und Zwickau über unsere Marktpartner, die nachgelagerten Netzbetreiber und Transportkunden, zu gewährleisten und damit weiterhin sicher, effizient und zukunftsfest zu gestalten.

Allgemeines +

Die Ferngasleitung (FGL) Räpitz-Niederhohndorf mit einer Gesamtlänge von 70 Kilometern, davon ca. 44 Kilometer in Sachsen und ca. 26 Kilometer in Thüringen, soll komplett ausgewechselt werden. Die Leitung wurde von 1957 bis 1968 errichtet. Bereits in den vergangenen Jahren hatte ONTRAS mehrere Teilstücke bei punktuellen Sanierungsmaßnahmen sowie im Rahmen von Leitungsveränderungs- und Sicherungsmaßnahmen erneuert.  

Die Leitung weist nach externen Gutachten wie auch nach eigenen Untersuchungen in den noch nicht ausgewechselten Abschnitten eine erhöhte Reparaturhäufigkeit auf. Deshalb ist es notwendig, die Leitung möglichst zeitnah durch einen Neubau zu ersetzen.

Konkret wird ONTRAS ganze Leitungsabschnitte auswechseln, Armaturengruppen erneuern und neue Molchstationen errichten bzw. vorhandene umrüsten und erweitern. Zudem wird der maximale Betriebsdruck von derzeit 16 auf dann 25 bar erhöht, um die Stabilität und Effizienz des gesamten Gasnetzes weiter zu verbessern. Der künftige Netzbetrieb wird durch den Einbau von fernsteuerbaren Armaturen und Steuerkabeln optimiert und dem Stand der Technik angepasst. Die neue Leitung wird nach heutigem Planungsstand wieder in der vorhandenen Trasse verlegt. Der Neubau erfolgt dabei in mehreren Bauabschnitten. Dadurch kann ONTRAS über die gesamte Bauphase die Gasversorgung der Region über alternative Transportwege weiterhin jederzeit sicherstellen.

Das Vorhaben steht noch unter dem Vorbehalt einer Genehmigung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens, das voraussichtlich im 1. Quartal 2017 durch die Landesdirektion Sachsen eröffnet wird. Bereits seit einiger Zeit laufen die notwendigen Vorarbeiten zur Erneuerung der FGL 32. Dies sind beispielsweise Vermessungen, Boden- und Grundwasseruntersuchungen, archäologische Prospektionen und umweltschutzfachliche Kartierungen. Die Arbeiten werden durch Unternehmen vorgenommen, die von ONTRAS damit beauftragt sind.

ONTRAS hat das Vorhaben in den örtlichen Amtsblättern angezeigt (gemäß §44 Energiewirtschaftsgesetz) und die Vertreter der entsprechenden Landkreise, Städte und Gemeinden informiert.

Es ist nicht nur ein Anliegen von ONTRAS, einen nachhaltig sicheren Betrieb der Gasinfrastruktur sowie die Versorgungssicherheit im Netzgebiet zu gewährleisten. Bei den Arbeiten an der Trasse legt der Fernleitungsnetzbetreiber auch hohe Standards für den Schutz von Mensch und Umwelt an. Entsprechend hat die Umweltverträglichkeitsprüfung einen hohen Stellenwert. Die zeitweise unvermeidbaren Belästigungen von Wohngebieten während der Bauphase sind durch die weitestgehend siedlungsferne Trassierung sehr begrenzt. Und durch die Bündelung mit bestehenden Leitungstrassen und Infrastrukturen lässt sich der Eingriff in den Naturraum minimieren.

Neubau der FGL 061 Leps-Trajuhn

ONTRAS plant, das bestehende Gastransportnetz in den Regionen Bernburg, Zerbst, Dessau-Roßlau, Coswig und Wittenberg als bedeutenden Versorgungsweg zukunftsfest zu machen. Als Teil unserer Gasinfrastruktur ist die Ferngasleitung (FGL) 061 mit ihren Verbindungen Richtung Magdeburg und Salzwedel, Süden/Südosten Richtung Halle, Leipzig und Osten Richtung Lauchhammer ein wichtiger Transportweg für die sichere Energieversorgung Sachsen-Anhalts und angrenzender Regionen. Das Gas wird zudem an vier Netzkopplungspunkten über die Netze von Verteilnetzbetreibern bis zu den Verbrauchern in den einzelnen Regionen transportiert. Und eine Biogasanlage speist Biomethan ins ONTRAS-Netz.

Allgemeines +

Die Ferngasleitung zwischen Neugattersleben und Trajuhn

Die Ferngasleitung (FGL) 061 verläuft von Neugattersleben (Nienburg) bis Trajuhn nordöstlich von Wittenberg. Sie hat eine Gesamtlänge von ca. 74 Kilometern. Davon führen ca. 21,5 Kilometer durch den Salzlandkreis, 14,5 Kilometer durch den Landkreis Anhalt-Bitterfeld, ca. 11 Kilometer durch die Stadt Dessau-Roßlau und ca. 27 Kilometer durch die  Lutherstadt Wittenberg. Die Leitung wurde 1963 errichtet und ist für einen max. Betriebsdruck von 25 bar (DP 25) ausgelegt. Sie hat einen Durchmesser von 50 Zentimetern (DN 500). Nur der ca. vier Kilometer lange Abschnitt zwischen Apollensberg und Piesteritz ist auf einen max. Betriebsdruck von 63 bar (DP 63) ausgerichtet und hat einen Durchmesser von 40 Zentimetern (DN  400).

Bereits in den Vorjahren hat ONTRAS mehrere Teilstücke zwischen Neugattersleben und Leps bei punktuellen Sanierungsmaßnahmen sowie im Rahmen von Leitungsveränderungs- und Sicherungsmaßnahmen erneuert. In diesem Abschnitt werden im Rahmen des Bauvorhabens nur noch die Gewässerkreuzungen mit der Bode, der Saale und der Elbe erneuert und einzelne Stellen technisch angepasst, um die sanierte Leitung später im Bedarfsfall bei laufendem Betrieb durchgängig mit einer im Rohr mit dem Gasstrom transportierten Messsonde (Molch) untersuchen zu können.

Auf der Basis von Analysen des 47 Kilometer langen Leitungsabschnitts der FGL 061 zwischen Leps und Trajuhn hat ONTRAS sich entschieden, diesen Abschnitt durch einen Neubau den heutigen technischen und sicherheitstechnischen Anforderungen  anzupassen. Neben der kompletten Auswechselung der Leitungsrohre werden die vorhandenen Armaturengruppen für eine Fernsteuerung eingerichtet und dem aktuellen technischen Standard angepasst sowie moderne Lichtwellenleiter-Datenkabel auf der gesamten Länge mit verlegt. In den bereits sanierten Abschnitten werden Lichtwellenleiter-Datenkabel nachverlegt. Damit können künftig die Dispatcher in der Dispatchingzentrale von Leipzig aus diese Armaturen überwachen und bedienen. Das minimiert die Reaktionszeit und erhöht die technische Sicherheit. Zudem wird die neue Leitung durchgehend molchbar sein. Das ermöglicht einen kostenoptimierten Betrieb.

Natürlich werden wir über die gesamte Bauphase jederzeit die Gasversorgung der Region über alternative Transportwege sicherstellen. Für einen nachhaltig sicheren Betrieb der Leitung und die Stabilität des gesamten ONTRAS-Netzes und damit einer unterbrechungsfreien Gasversorgung im Netzgebiet ist ein Neubau unter Beachtung der heutigen technischen Standards und Regelwerke notwendig. 

Die Umsetzung wird in mehreren Bauabschnitten erfolgen, um während der gesamten Baumaßnahmen jederzeit eine unterbrechungsfreie Versorgung aller Anschlussnehmer gewährleisten zu können.  

Die Neuverlegung erfolgt weitestgehend in einem bereits dinglich gesicherten Schutzstreifen. Davon ausgenommen sind ggf. notwendige Trassenänderungen infolge von Fremdvorhaben (z. B. Ausbau von Verkehrswegen) oder aufgrund behördlicher Auflagen.

Vorgehen

Das Vorhaben steht unter dem Vorbehalt einer Genehmigung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens, das vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Referat 308, eröffnet wird. Nach derzeitigem Planungsstand will ONTRAS die erforderlichen Unterlagen im IV. Quartal 2017 bei der Behörde einreichen.

Derzeit laufen bereits die Vorarbeiten dazu im Rahmen des § 44 Energiewirtschaftsgesetz, die der Fernleitungsnetzbetreiber entsprechend in den örtlichen Amtsblättern angezeigt hat. Dies sind beispielsweise Vermessungen, Boden- und Grundwasseruntersuchungen, archäologische Prospektionen und umweltschutzfachliche Kartierungen. Die Arbeiten werden durch Unternehmen vorgenommen, die von ONTRAS dafür beauftragt sind. Sie sind angewiesen, das Recht zum Betreten von Grundstücken äußerst schonend auszuüben. Sollten durch diese Vorarbeiten unmittelbar Vermögensnachteile (z.B. Flurschäden) entstehen, werden diese entschädigt.

Die genannten Vorarbeiten stellen keinerlei Vorentscheidung für das geplante Vorhaben dar. Sie dienen lediglich der fachgerechten Erstellung der Antragsunterlagen.

ONTRAS wird das Sanierungsvorhaben darüber hinaus frühzeitig und umfassend kommunikativ begleiten. Dabei werden wir auch die Anrainer der Trasse detailliert über das Vorhaben informieren.

Umweltschutz

Es ist Anliegen von ONTRAS, einen sicheren Betrieb der Gasinfrastruktur sowie die Versorgungssicherheit im Netzgebiet zu gewährleisten. Bei allen Arbeiten an der Trasse legen wir höchste Standards für den Schutz von Mensch und Umwelt an. Die Umweltverträglichkeitsprüfung nimmt ONTRAS sehr ernst und hält sich streng an die gesetzlichen Vorgaben. Die temporäre Störung von Wohn- und Erholungsfunktionen während der Bauphase sind durch die weitestgehend siedlungsferne Trassierung sehr begrenzt. Durch die Bündelung mit bestehenden Leitungstrassen und Infrastrukturen wird der Eingriff in den Naturraum minimiert.

Abgeschlossen:
Neubau zweier Ferngasleitungen in der Lausitz

Um die Energieinfrastruktur in der Lausitz weiter zu verbessern und zukunftsfest zu gestalten, baute ONTRAS zwei neue Ferngasleitungen. Die jeweils ca. 35 Kilometer langen, parallel geführten Leitungen verlaufen vom brandenburgischen Senftenberg (Ortsteil Großkoschen) bis in den Spreetaler Ortsteil Spreewitz (südlich von Schwarze Pumpe in Sachsen) und stellen die Gasversorgung der Regionen Freiberg, Dresden, Bautzen, Zittau und Görlitz langfristig sicher.

Bauablauf +

Die Neuverlegung der Leitungen erfolgt in zwei Phasen: In der ersten Phase, die im Oktober 2015 begann und im August 2016 abgeschlossen war, wurden die Leitungsabschnitte erneuert,  die durch die Sperrgebiete verlaufen. Dies betraf den westlichen Abschnitt (ca. 10 km) sowie den östlichen Abschnitt (ca. 16 km) der beiden Leitungen.

In der zweiten Phase wird mittelfristig der verbleibende Leitungsabschnitt zwischen Neuwiese-Bergen und der B 97 (nahe Burg) ausgetauscht. Dieser Leitungsabschnitt liegt bereits heute in bergbaufreiem Gebiet, soll jedoch technisch auf den gleichen Stand wie die neuen Leitungen gebracht werden.

Technische Daten +
  • Länge der Leitungen insgesamt: jeweils ca. 35 km
  • Länge der 2015/2016 neu gebauten Abschnitte: jeweils 26 km
    (der 9 km lange Abschnitt zwischen Seidenwinkel und Burg wird voraussichtlich erst nach 2017 neu gebaut)
  • Verlegetiefe: Scheitel des Rohres mind. 1 m, in der Nähe von Bebauung 1,20 m, bei Straßen-, Bahn- und Gewässerquerungen auch erheblich tiefer
  • Rohrdurchmesser: 80 cm, Teilstück einer Leitung zwischen Burg und Schwarze Pumpe 40 cm
  • max. Betriebsdruck: 25 bzw. 84 bar
  • Rohreinzellänge: 18 m
  • Geplante Bauzeit für den ersten Bauabschnitt: Oktober 2015 bis August 2016
Baubericht +
Microtunneling_Taetzschwitz

IV. Quartal 2016: Letze Oberflächenarbeiten nahezu abgeschlossen

Nach Inbetriebnahme der beiden neuen Leitungsabschnitte laufen derzeit noch letzte Oberflächenarbeiten (u. a. Beschilderung u. a. ).

16. September 2016: Leitungen offiziell in Betrieb genommen

•    Rund 3.000 Stahlrohre verbaut
•    Verbunden mit über 6.600 Schweißnähten
•    Bis zu 215 Spezialisten von 40 Gewerken im Einsatz

Nach nur elf Monaten Bauzeit hat ONTRAS die beiden neuen Ferngasleitungen zwischen Senftenberg, Hoyerswerda und Spremberg mit einem symbolischen Akt in Betrieb genommen. „Wir sichern damit langfristig die Versorgung der gesamten Region sowie angrenzender Regionen Polens mit Gas – Erdgas plus Biogas“, bekräftigte ONTRAS Geschäftsführer Uwe Ringel anlässlich der symbolischen Inbetriebnahme vor mehr als 50 Gästen aus Politik und Wirtschaft der Region und der beteiligten Bundesländer am Netzknotenpunkt Burg. „Und mit steigendem Anteil regenerativ erzeugter Gase wie Biogas und Wasserstoff hat auch der Energieträger Erdgas im CO2-neutralen Energiemix der Zukunft weiterhin seinen Platz in der ersten Reihe“ zeigte sich Ringel überzeugt. “ Die sichere Versorgung mit Gas, von dem Deutschland übrigens vom Energiegehalt her jährlich etwa 1,5 mal mehr verbraucht als Strom, schafft die Grundlage dafür, dass die Lausitz auch in den kommenden Jahrzehnten ein attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum bleibt.

Baufortschritt im Mai 2016

Mit Stand Mitte Mai 2016 waren jeweils rund 25 km Einzelrohre der FGL 19 und der FGL 20 entlang der Trasse ausgelegt. Davon sind mittlerweile jeweils rund 24 km verschweißt sowie 14,5 km der FGL 19 und 12,5 km der FGL 20 fertiggestellt und in den Rohrgraben abgesenkt. Und jeweils rund 12 km davon sind bereits fertig verfült - hier fehlt nur noch die Oberflächenwiederherstellung.

Fast alle Sonderbauwerke zum Queren von Straßen, Bahntrassen und Gewässern sind mittlerweile fertig. Derzeit läuft noch die Unterquerung der Kleinen Spree in geschlossener Bauweise. Ebenfalls weit fortgeschritten sind die Bauarbeiten an den neuen Armaturengruppen Spreewitz, Spreetal und Burg.

Die beiden neuen Leitungen der ersten beiden, insgesamt 26 km langen Bauabschnitte gehen voraussichtlich im August dieses Jahres in Betrieb.

Dezember 2015/Januar 2016: Munitionsfunde unterbrechen den Bauablauf

Der Neubau der beiden Ferngasleitungen lief dank des milden Winters fast durchgängig weiter. Es gab nur eine kurzzeitige Verzögerung, da bei archäologischen Untersuchungen bei Spreewitz Mitte Dezember 2015 unerwartet verbrauchte Munitionsreste auftauchten. ONTRAS verhängte daher vorsorglich einen
Baustopp und ließ in Abstimmung mit dem Kampfmittelräumdienst Dresden (Dresdner Bohrgesellschaft mbH) bestimmte Trassenteile nach etwaigen Munitionsresten absuchen. Erst nachdem diese Abschnitte munitionsfrei waren, gingen die Bauarbeiten weiter.

Krötenschutz

Aber nicht nur der eigentliche Leitungsbau bestimmt die Arbeiten: Ab Mitte Februar stellten die bauausführenden Unternehmen nach Angaben der ökologischen Bauüberwachung rund 10 Kilometer Krötenzäune auf. So können die Tiere nicht versehentlich in den Baustellenbereich gelangen. Die Zäune werden regelmäßig kontrolliert und die Kröten im Bedarfsfall abgesammelt und an sicherer Stelle
wieder ausgesetzt.

Gewässerquerung mit Mikrotunneln

Eine Besonderheit bei diesem Vorhaben sind Gewässer- und Straßenquerungen im sogenannten Microtunnelling-Verfahren: Auf beiden Seiten des zu unterquerenden Bereichs werden Baugruben ausgehoben (siehe Foto). In der größeren Startgrube wird eine Hydraulikpresse installiert, die jeweils ein einzelnes, 12 m langes und mit glasfaserverstärktem Kunststoff ummanteltes Rohr in das Erdreich presst. Am Anfang des ersten einzuziehenden Rohres ist dazu ein Bohrkopf mit Spülung angebracht, der beim Vortrieb das zu durchquerende Erdreich beseitigt und in einem Spülkreislauf abtransportiert.

Ist ein Rohr vollständig ins Erdreich gepresst, wird das nächste angeschweißt und ebenfalls mit der Presse ins Erdreich geschoben. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis der Rohrstang seine vorgesehene
länge und der Bohrkopf seine Position in der Zielgrube auf der anderen Seite der Unterquerung
erreicht hat.

Die beiden, parallel geführten Leitungen werden jeweils nacheinander durch das Erdreich gepresst. Für die mehrmalige Querung der Schwarzen Elster sind dafür bis zu 12 m tiefe Baugruben nötig, die mit Spundwänden und zwei Gurtungen gesichert sind.

Archäologische Untersuchungen entlang der Trasse

Bereits abgeschlossen sind – bis auf einige, später baubegleitend zu untersuchende Abschnitte – die archäologischen Erkundungen. Die Grabungsteams fanden verschiedene Relikte aus der Bronzezeit sowie ein Rundwall aus dem frühen Mittelalter, in dem vermutlich einst eine Wohnburg vorhanden war. Genaueres wird sich jedoch erst nach der Bewertung und Untersuchung der zahlreichen Befunde ergeben.

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Dr. Ralf Borschinsky
Pressesprecher
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