Langfristige Zusage an den Standort Bad Doberan: Fernleitungsnetzbetreiber ONTRAS baut neues Verwaltungsgebäude

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Die ONTRAS Gastransport GmbH, Betreiber des rund 7.000 Kilometer langen Erdgas-Fernleitungsnetzes in den neuen Bundesländern, baut an seinem Standort am Walkmüller Holz in Bad Doberan ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude.

Mit dem Bau wurde ein Unternehmen aus der Region, die Firma GHT aus Wismar, beauftragt. Bad Doberan ist einer der drei Standorte des Netzbereiches Nord, das sich über das gesamte Mecklenburg-Vorpommern bis Brandenburg erstreckt. Im Netzbereich Nord betreut ONTRAS rund 1.400 Kilometer Hochdruckleitungen sowie fünf Gasdruckregel- und Messanlagen. „Mit dem Neubau des Verwaltungsgebäudes hat ONTRAS eine langfristige Standortentscheidung für Bad Doberan getroffen“, erklärt Jörg Salomon, Leiter des Netzbereiches Nord. „Von hier aus koordinieren wir die Wartung und Instandhaltung unserer Anlagen und Leitungen und stellen somit einen zuverlässigen Netzbetrieb sicher.“ 

Netzbereich – hohe Bedeutung für Einspeisung regenerativer Gase

Von hoher Bedeutung sind die im Netzbereich Nord gelegenen zehn Biogaseinspeiseanlagen und zwei Power-to-Gas-Anlagen, die Biomethan bzw. durch erneuerbaren Windstrom erzeugten Wasserstoff in das Leitungsnetz einspeisen. „Bereits seit zehn Jahren speisen wir regenerative Gase in das ONTRAS-Netz ein, in Güstrow ging 2009 die erste Einspeiseanlage ans Netz. Und bis heute steht der Großteil der Anlagen hier bei uns im Norden. Mit der Standortentscheidung für Bad Doberan bekräftigen wir nicht zuletzt unser Ziel, durch die Integration erneuerbarer Gase auf eine klimaneutrale Energieversorgung hinzuwirken“, so Jörg Salomon.

Klimaschutz und nachhaltige Bewirtschaftung

Beim Bau des Verwaltungsgebäudes, das sowohl für die Mitarbeiter von ONTRAS als auch von Tochterunternehmen und Dienstleistern errichtet wird, werden zahlreiche Maßnahmen für eine energiesparende und nachhaltige Bewirtschaftung umgesetzt – ganz im Sinne des ONTRAS-Leitgedankens „going green“. Neben der Installation einer eigenen Photovoltaik-Anlage und der Nutzung hocheffizienter Wärme- und Umwälzpumpen zur Wärmeerzeugung sind beispielsweise auch Entwässerungs- und Versickerungsanlagen für eine nachhaltige Regenwasserentsorgung vorgesehen. 

Geplante Fertigstellung in 2020

Nach den planerischen und bauvorbereitenden Maßnahmen in 2018 startet mit der Grundsteinlegung des neuen Bürogebäudes am 21. Februar 2019 nun der Neubau. Die den aktuellen Anforderungen nicht mehr entsprechende Bausubstanz des alten Gebäudes sowie die zunehmend unzureichenden räumlichen Bedingungen machten die Planung eines Neubaus erforderlich. Dieser soll im Sommer 2020 fertiggestellt werden. Der Rückbau des alten Bürogebäudes sowie die Fertigstellung der Außenanlagen sind für 2020 geplant.

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