Biogas
Die Bundesregierung will zum Schutz des Klimas den jährlichen CO2-Ausstoß verringern. Aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugtes Biogas in Erdgasqualität ist eine effiziente Möglichkeit, dies zu tun.
Jeder Kubikmeter Biogas statt Erdgas im Netz verbessert dabei die ohnehin schon günstige CO2-Bilanz: Beim Verbrennen des Biogases entsteht nur so viel CO2, wie die Pflanzen beim Wachsen verbraucht haben. Zudem sinkt Deutschlands Abhängigkeit von Erdgasimporten.
Bis zum Jahr 2030 sieht die Bundesregierung ein Einspeisepotential von jährlich zehn Milliarden Kubikmetern Biogas vor. Das ist rund ein Zehntel der Gasmenge, die jährlich in Deutschland verbraucht wird.
Über das vorhandene Erdgasnetz transportieren die Netzbetreiber das Bioerdgas zu Verbrauchern. Genau wie Erdgas kann es beim Verbraucher zum Erzeugen von Strom und Wärme, als Kraftstoff oder auch als chemischer Rohstoff genutzt werden.
ONTRAS unterstützt daher dieses Ziel als Fernleitungsnetzbetreiber aktiv und aus Überzeugung - nicht nur, weil wir laut GasNZV dazu verpflichtet sind. Wir kümmern uns um den Anschluss von Biogasanlagen ans Gasleitungsnetz - von der ersten Anfrage über ein offizielles Netzanschlussbegehren bis hin zum Planen, Bauen und Betreiben der Einspeiseanlage. Je früher wir von einem solchen Biogas-Vorhaben erfahren, je besser können wir zusammen mit dem Anschlussnehmer die Realisierung des Netzanschlusses voranbringen.
ONTRAS fördert das Erschließen von Biogaspotentialen zudem durch Serviceleistungen im Rahmen von Netzanschlussbegehren sowie der Planung und dem Bau von Netzanschlüssen.
Ansprechpartner

Stefanie Thiele
Systemplanung
Telefon +49 341 27111-2821
Fax +49 341 27111-2682
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